„Hinterhältige Anschläge“ versus die Realität des Guerrilla-Krieges

30 04 2009

Nach einem Angriff auf in Afghanistan stationierte Bundeswehrsoldaten mit einem Todesopfer und mehreren Verletzten auf deutscher Seite verurteilte Verteidigungsminister Jung diesen als „hinterhältig und verbrecherisch“ und sprach von einem „Anschlag“. „Kaltblütig“ sei jener Hinterhalt „militärisch geplant“ worden, schreibt der SPIEGEL. Der STERN fordert dagegen in einem überraschend scharfen Artikel nun den Abzug der Bundeswehr.

Außenminister Steinmeier sagte:

„Wir verurteilen diesen Anschlag auf das Schärfste. Es ist ein feiger, heimtückischer Anschlag, der zeigt, dass die Feinde Afghanistans auch vor so einer gemeinen Aktion nicht zurückschrecken. Für mich gilt: Auch solche Anschläge dürfen uns nicht davon abhalten, diesem geschundenen Volk zur Seite zu stehen.“

Generalinspekteur Schneiderhan sagte:

„Das war eine geplante, man könnte fast sagen eine militärisch geplante Aktion.“

Müssen wir diese Aussagen noch erläuternd kommentieren?

Die Frage ist nun ob die deutsche Öffentlichkeit diese offensichtliche propagandistische Verdrehung der Tatsachen durchschaut. Denn erstens handelt es sich nicht um einen „Anschlag“ sondern um einen gewöhnlichen (und selbstverständlich „militärisch geplanten“) Angriff im Rahmen des in Afghanistan stattfindenden Guerrilla-Krieges der Taliban und anderer teilnehmender Kriegsparteien gegen die westlichen Invasionstruppen.

Denn in den Augen der dort agierenden Aufständischen und Terroristen handelt es sich um nichts anderes als eine illegitime Invasion des Landes. Für die Kämpfer der Taliban und diverser Warlords sind die dort stationierten Truppen der ISAF und der NATO (im Rahmen der Operation Enduring Freedom) gleich zu behandeln wie einst die Truppen der Sowjetunion, die das Land während der 80er Jahre verwüsteten und die, das nur nebenbei, damals gegen die von den USA und England ausgerüsteten und finanzierten und in der westlichen Presse seinerzeit zu „Helden“ und „Freiheitskämpfern“ hochstilisierten Mudschaheddin kämpften – den damaligen Vorläufern der heutigen Taliban.

Im Gegensatz zu der von der deutschen Regierung verbreiteten Behauptung, Deutschland würde in Afghanistan weniger „Krieg führen“ als mehr eine besondere Form der „bewaffneten Entwicklungshilfe“ leisten findet am Hindukusch tatsächlich ein Krieg statt. Und ein sehr blutiger noch dazu.

Eine der grundlegensten militärischen Taktiken ist der Hinterhalt, den bereits jeder Unteroffiziersanwärter der Bundeswehr offiziell beigebracht bekommt. Hinterhalte spielen eine besondere Rolle im Guerrilla-Krieg, wenn es der waffentechnisch unterlegenen Fraktion darum geht den Gegner überraschend anzugreifen und ihn mit gezielten Hit-and-Run-Angriffen zu demoralisieren. Was haben Steinmeier und Jung denn erwartet? Sollen die Taliban sich den hochgerüsteten Truppen der NATO auf dem Präsentierteller in einer offenen Feldschlacht stellen damit sie von Panzerhaubitzen, Predator-Drohnen und Kampfflugzeugen wie Tontauben abgeschossen werden?

Hinterhalte waren die vielleicht am meisten verwendete Kampftaktik im Vietnam-Krieg – auf beiden Seiten. Egal ob Taliban oder Bundeswehrsoldat, es erfordert großen Mut, die Mündung einer Waffe aus kurzer Distanz auf einen bewaffneten Gegner zu richten und den möglichen eigenen Tod vor Augen zu haben. „Hinterhältig“ ist es dagegen eher, aus mehreren tausend Metern Höhe Bomben abzuwerfen (am besten noch welche mit Depleted Uranium), etwa auf Hochzeitsgesellschaften und harmlose Schafhirten. „Feige“ ist es eher, wenn man im Kontrollraum irgendeiner Air-Force-Basis in Nordamerika sitzt und über Satellit eine Predator-Drohne wie im Videospiel fernsteuert und Hellfire-Raketen auf pakistanische Dörfer abfeuert.

Das erste Opfer eines Krieges ist immer die Wahrheit und, wie Platon sagte: „Nur die Toten haben das Ende des Krieges gesehen“. Für die Überlebenden – auf beiden Seiten – geht der Krieg weiter: in Form von posttraumatischen Belastungsstörungen, in Form von Phantomschmerzen aufgrund amputierter Glieder, in Form von Trauer um verlorene Angehörige…

Die Truppen der NATO werden den Krieg in Afghanistan gegen die Taliban nicht gewinnen, zumindest werden sie ihn nicht im Sinne der öffentlichen Meinung gewinnen (ob das auch überhaupt so gewollt ist sei dahingestellt). Hunderttausende russische Soldaten, hartgesottene Kämpfer, die, im Gegensatz zur NATO, den Kampf direkt und am Boden immer zum Gegner trugen, konnten das Land in zehn Jahren nicht einnehmen. Die Briten konnten das Land im 19. Jahrhundert nicht einnehmen und genauso wird es auch diesesmal sein. Die NATO kämpft gegen einen Gegner der im Krieg aufwuchs, der seit Generationen nichts anderes kennt. Einen Gegner, der das Terrain wie seine Westentasche kennt, der genügsam ist, sich primitiv ernährt, auf hartem Boden schläft und gut zu Fuß ist, der im Lager keine Playstation spielt sondern den Koran studiert und einen unerschütterlichen Glauben besitzt – und der Glaube versetzt bekanntlich Berge. Die Taliban haben nichts zu verlieren aber viel zu gewinnen. Und sie haben eine Geduld, die sich in Jahren, notfalls in Jahrzehnten misst.

Unser Beileid gilt den Angehörigen der in sinnlosen Auslandseinsätzen getöteten Bundeswehrsoldaten und der in Afghanistan und Pakistan getöteten Zivilisten.

Deutschland wird nicht „am Hindukusch verteidigt“, um Peter Struck einmal zu widersprechen. Am Hindukusch, und da ist Deutschland nur willfähriges Anhängsel, geht es um Geopolitik, darum einen „Fuß in der Tür Asiens“ zu haben. Es geht um Rüstungsgewinne. Es geht um Testgebiete für neue Waffensysteme, am lebenden Objekt und ohne dass man Gerichtsverfahren zu befürchten hätte. Es geht um die Ausrede, die Freiheitsrechte in den beteiligten westlichen Demokratien fortschreitend beschneiden zu dürfen, der „Sicherheit“ wegen. Und natürlich geht es nicht zuletzt um Drogengewinne, die am Ende auch die schwarzen Kassen der Geheimdienste füllen und somit für schwarze Operationen zur Verfügung stehen (wer das für eine Verschwörungstheorie hält dem sei eine exzellent recherchierte dreiteilige Artikelserie von Peter Dale Scott empfohlen: Teil 1Teil 2Teil 3).

Irgendwann werden auch die Massenmedien gezwungen sein, die überwältigenden Indizien und Beweise für den „9/11 Inside Job“ zur Kenntnis zu nehmen.

Auch wenn einige es offenbar bereits vergessen haben: Der einzige Grund weshalb der Westen in Afghanistan Krieg führt sind nach wie vor die Anschläge vom 11. September 2001. Das totalitäre und grausame Regime der Taliban wurde vor jenem historischen Datum zwar vom Westen hin und wieder kritisiert, eine militärische Intervention zur „Durchsetzung von Menschenrechten“ stand jedoch nie zur Debatte.

Was werden all die Bundeswehrsoldaten, die man in einen auf Lügen gegründeten Krieg geschickt hat sagen wenn die Wahrheit über 9/11 herauskommt? Was werden die Angehörigen der Toten sagen?

Wie werden sich Politik und Massenmedien dann wieder einmal herausreden?

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Zum Thema Afghanistan-Krieg siehe auch diesen kürzlichen gehaltenen exzellenten Vortrag vom Journalisten und langjährigen Afghanistan-Experten Christoph Hörstel:

Hörstel hielt diesen Vortrag beim Treffen des Schall & Rauch Blogs, bei dem auch viele andere interessante Vorträge gehalten wurden.

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Weitere sehr empfehlenswerte Interviews mit Hörstel:

Interview beim SWR

Interview beim Schall & Rauch Blog





Peter Scholl-Latour bei Phoenix: Klartext zu 9/11 und Afghanistan

19 04 2009

Peter Scholl-Latour, der bekannte Journalist und Spezialist für internationale Konflikte, hat in einer Talk-Runde bei PHOENIX vom 1. April 2009 bemerkenswerte Kommentare zur Rolle der Bundeswehr in Afghanistan und den Anschlägen vom 11. September 2001 gemacht:

Hier mehr Infos.

Auszüge:

Kazan Gul (afghanischer Entwicklungshelfer):
Ich würde dann fragen, die Herren: was hat die Bundesrepublik gezwungen, nach Afghanistan Soldaten zu schicken?

Gerd Weisskirchen (SPD):
Ganz einfach. Sie werden sich erinnern, im September 2001, was geschehen ist. Und in Afghanistan, gab es aus Afghanistan ausgehend, in Verknüpfung mit Hamburg und anderen Regionen und Städten dieser Erde, gab es einen Angriff auf das World Trade Center. Das war der Anfangspunkt und seither…

Peter Scholl-Latour (Journalist und Buchautor):
Und das ist die große Lüge! Also will ich jetzt mal hier scharf werden. Es hat bisher keinen einzigen Afghanen gegeben, der ein internationales Attentat gemacht hat. Dieses Attentat war ein saudisches Attentat! Es haben nur Saudis daran teilgenommen! Die Leute sind auch nicht in Afghanistan ausgebildet worden, die Pilotenausbildung, die entscheidende, haben die in Amerika bekommen. Was da… es ist doch alles gelogen, was dort gewesen ist, auch, äh, sagen wir mal, diese… was ist denn Al Kaida? Al Kaida ist doch eine Schöpfung der Amerikaner gewesen, um gegen die Sowjetunion zu kämpfen.

Gerd Weisskirchen (SPD):
Aber dann hat ja der ganze Weltsicherheitsrat gelogen?

Peter Scholl-Latour (Journalist und Buchautor):
Ja, tut er doch dauernd!

Gerd Weisskirchen (SPD):
Also…

Peter Scholl-Latour (Journalist und Buchautor):
Tut er doch dauernd, wie naiv sind Sie denn?!

Kazan Gul (afghanischer Entwicklungshelfer):
Natürlich, das ist doch selbstverständlich. Die Welt ist nicht mehr frei.

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Kommentar von Radio Utopie:

Während einer anderen Phönix-Sendung äusserte Peter Scholl-Latour einmal selbst, dass er in Afghanistan von sämtlichen Gesprächspartner die Auskunft erhalten hatte, dass diese vor den Attentaten in New York und Washington noch nie etwas von einer „Al Kaida“ („Al Qaida“, „al-qaida“, „El Kaida“, etc) gehört hatten. In einem am 9. Juni 2006 in der „Faz“ zitierten Interview sagte Scholl-Latour wörtlich, „Al-Qaida“  sei

„eher ein Mythos, den die Amerikaner hochgespielt haben, der im Irak und der gesamten arabischen Welt aber keine so große Rolle spielt.“

Zu der damals penetrant im „westlichen“ TV aufgestellten Behauptung, der „Terrorist Al Sarkawi“ (Sarqawi) sei der Anführer der „Al-Qaida im Irak“ gewesen, sagte der renommierte Buchautor:

„Ich weiß nicht, wer das erfunden hat. Das ist Unsinn.“

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Dank an Radio Utopie für die Information.

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Siehe auch:

Peter Scholl-Latour: „Der Krieg in Afghanistan ist nicht zu gewinnen“





Vertrag von Lissabon hebelt deutsches Verfassungsgericht aus

18 04 2009

Quelle: http://www.idw-online.de/pages/de/news310403 – 17.04.2009

Pressemitteilung Informationsdienst Wissenschaft vom 17.April 2009

Konstruktionsfehler im Vertrag von Lissabon: Der Vertrag entmachtet das Bundesverfassungsgericht

Rudolf-Werner Dreier, Kommunikation und Presse
Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Breisgau
17.04.2009

Grundgesetz wird zur „Landesverfassung“ herabgestuft

Der Vertrag von Lissabon hat einen bisher nicht bemerkten Konstruktionsfehler, der für das verfassungsrechtliche Verhältnis von Mitgliedstaaten und Europäischer Union geradezu revolutionäre Bedeutung hat: Er macht den EU-Vertrag zur europäischen Oberverfassung, stuft die Verfassungen der Mitgliedstaaten zu „Landesverfassungen“ herunter und gibt dem EU-Gerichtshof die Kompetenz, in innerstaatlichen Verfassungsfragen die nationalen Verfassungsgerichte zu korrigieren.

Dies ist das Ergebnis einer wissenschaftlichen Analyse des Vertrages von Lissabon, die der Freiburger Staatsrechtler Professor Dr. Dietrich Murswiek vorgenommen hat und die demnächst in der Neuen Zeitschrift für Verwaltungsrecht (NVwZ) publiziert wird. Eine Zusammenfassung seiner Analyse wurde heute, am 17. April 2009, in der Süddeutschen Zeitung veröffentlicht. [weiterlesen...]

Professor Dr. Dietrich Murswiek ist Geschäftsführender Direktor des Instituts für Öffentliches Recht der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg.

PDF-Datei der Pressemitteilung

PDF-Datei der Pressemitteilung (Englisch)

Nähere Informationen:

http://www.jura.uni-freiburg.de/institute/ioeffr3/forschung/papers.php

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Kommentar:

Das ist kein „Konstruktionsfehler“ des Vertrages von Lissabon sondern genau so beabsichtigt. Derart komplexe und wichtige Vertragswerke werden schließlich nicht von Amateuren ausgearbeitet. Es ist bitter, dass eine derart „diplomatische“ Formulierung verwendet wird (werden muss) anstatt Klartext zu sprechen. Die Massenmedien würden Herrn Prof. Murswiek ansonsten wahrscheinlich umgehend zum „europafeindlichen Verschwörungstheoretiker“ erklären.

Bisher hat offenbar nur die Süddeutsche Zeitung darüber berichtet, nicht aber auf der Titelseite, wie es sich bei einer Meldung dieser Tragweite eigentlich gehören sollte!

Siehe den Artikel in der SZ mit dem Titel „Das Ende des Grundgesetzes“ und den unveränderten Originaltext von Prof. Murswiek.

Zum Thema Lissabonvertrag siehe auch unsere Sonderseite mit weiteren Texten, Links und Videobeiträgen.





Duckmäusertum im Parlament

16 04 2009

Quelle: MMNEWS

Der CSU-Bundestagsabgeordnete Peter Gauweiler hat die zunehmende Stromlinienförmigkeit seiner Parlamentskollegen beklagt und zu einer umfassenden Reform des deutschen Parlamentarismus aufgerufen. Er habe den Eindruck, „dass Abgeordnete, die eigenständig über das eigene Land reden wollen, nicht mehr erwünscht sind“, sagte Gauweiler in einen Gespräch mit dem Nachrichten-Magazin DER SPIEGEL. [weiterlesen...]





Reporters threatened with arrest for filming private Federal Reserve building

15 04 2009

Source: Infowars – April 13, 2009

Reporters from INFOWARS.COM were harassed and threatened with arrest in downtown Kansas City, Missouri after filming the local branch of the private Federal Reserve building. Security guards working for the bank approached the reporters at a city park that houses the National WWI memorial and demanded that they provide their names and disclose why they were filming the building.

After Aaron Dykes refused to provide his full name, he was told to leave public property immediately or face arrest because the bank was concerned about what he was filming– despite the fact that the female security guard repeatedly admitted he had done nothing wrong. In the face of Free Speech under the First Amendment, as well as common sense, the other reporter, Rob Jacobson was also told to leave despite complying with the request to provide his name.

„Officer Booth“, the female private security guard for the Federal Reserve, dared to pronounce that he was „guilty by association.“

When this reason was challenged, the stupefied „Officer Collins“ told reporters that they were not to ask anymore questions and should in fact leave immediately. What jurisdiction they had– if any– is unclear, as the cameramen were approached on city property.

In some respects, this is hardly surprising in the same state that issued the secret MIAC report to police– instructing them to watch for „potential terrorists“ who might be identified by their support for Ron Paul, bumper stickers of the USA flag or who hold sentiments against the Federal Reserve bank.

The Federal Reserve– who have branches at some 38 locations across the country– have repeatedly trampled on the rights of free speech and attempted to challenge anyone daring to film their building. It is clear they regard any press as a threat.

It happened to an unaffiliated cameraman outside the Washington D.C. location who was told no filming of any ‘federal’ buildings was allowed under any circumstances unless special clearance was given by the Fed’s press office.

We Are Change founder Luke Rudkowski was also challenged by a security officer outside of the Federal Reserve’s New York location who demanded to see what had been filmed under threat of arrest (as documented in his activist film ‘Dedicated’).

Shockingly, it has also been revealed that military intelligence spied on peaceful demonstrators who met simultaneously at „End the Fed“ rallies across the country, including Alex Jones & Wayne Paul, brother of Congressman Ron Paul.

The stifling of free speech and the attempt to intimidate reporters and legitimate protesters is despicable.

The outrage over the privately owned bank has grown as more & more members of the public have realized that this entity– which has been given the power to print our money– is not a part of the U.S. government but a deception organization hiding behind the name „Federal.“

Rep. Ron Paul, among others, has led the effort to audit this unaccountable bank and end its ability to inflate the money supply, and ultimately to target its value.

Its chairman Ben Bernanke has refused to tell Congress who it has lent money to under the TARP bailout plan, and in what amount– despite its relevance to dealing with the current financial crisis.

The compounding acts of secrecy– at the ground level and in the halls of the U.S. government– should sound alarm bells for the sleeping American people that this bank must no longer control the economic policies of this nation.

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Kommentar:

Diese Belästigung der Reporter auf öffentlichem Grund und die Androhung von Verhaftung durch private Sicherheitskräfte stellt einen schweren Verstoß gegen den Ersten Verfassungszusatz (1st Amendment) der Bill of Rights dar, der uneingeschränkte Redefreiheit an jedem Ort und freie journalistische Berichterstattung gewährleistet.

Zu beachten ist hierbei auch, dass die US-Notenbank Federal Reserve Bank, anders als der Name vermuten lässt, weder staatlich („federal“) ist noch über irgendwelche Reserven verfügt. Gegründet wurde die FED im Jahr 1913 aufgrund des Federal Reserve Acts, einem Gesetz, dass von Lobbyisten privater amerikanischer und europäischer Großbanken aufgesetzt und durch den Kongress gewunken wurde. Wer mehr dazu wissen möchte kann sich als Einführung in die Thematik diesen Text durchlesen und den Dokumentarfilm America – Freedom to Fascism des 2007 verstorbenen Hollywood-Regisseurs Aaron Russo anschauen:

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Siehe auch:

Bernanke arrogantly refuses to disclose which banks took loans

Greenspan admits FED is not beholden to any government agency (see the video)





Anbau von umstrittenem Genmais in Deutschland gestoppt

14 04 2009

Wie unter anderem der SPIEGEL berichtet hat darf nach einem Verbot durch die Bundeslandwirtschaftministerin Ilse Aigner die gentechnisch modifizierte Maissorte MON 810 von Monsanto in Deutschland nicht mehr angebaut werden.

Zwar ist diese Entscheidung natürlich zu begrüßen und sie stellt einen Sieg für alle Menschen dar denen die Gesundheit von Natur und Menschen am Herzen liegt, es sei aber auch darauf hingewiesen, dass die Ministerin „das Verbot nicht als Grundsatzentscheidung im Bereich grüne Gentechnik verstanden wissen wolle“. Auch musste der SPIEGEL natürlich gleich zu Beginn des Artikels anmerken, dass das „Verbot den Bund Millionen kosten könnte“, sollte Monsanto gegen die Entscheidung klagen und Schadensersatz zugesprochen bekommen.

Dass eine flächendeckende Nutzung genmanipulierter Nutzpflanzen große gesundheitliche Risiken mit sich bringt und somit langfristig sehr viel höhere Kosten im Gesundheitsbereich verursachen könnte interessiert hierbei natürlich nicht.

Das Anbauverbot ist zu begrüßen, es darf jedoch nicht vergessen werden, dass der Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen in Ländern wie z.B. den USA, Indien, Brasilien und Argentinien sehr weit verbreitet ist. Genetisch modifizierte Soja etwa wird unter anderem zu Tierfutter verarbeitet und landet somit am Ende doch wieder auf dem Teller westeuropäischer Konsumenten.

Wer mehr zum Thema Gentechnik und den Konzern Monsanto wissen möchte besuche unsere Sonderseite dazu.

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Update:

Siehe auch diesen Artikel von William Engdahl zum Thema.





„The Great Geithner Coverup“

13 04 2009

Source: Infowars

„Economist William K. Black of the University of Missouri appeared in an interview on PBS last week with Bill Moyers. He pulls no punches in spelling out who is really responsible for our current economic disaster, and why our own Treasury Secretary is leading the charge to keep the truth covered up.“

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William K. Black also recently appeared on the Alex Jones Show for an insightful interview:

Interview Part 1/5

Interview Part 2/5

Interview Part 3/5

Interview Part 4/5

Interview Part 5/5







Der Lead Awards-Publikumspreis und georgische Kriegspropaganda

12 04 2009

Im Rahmen der Lead Awards, einem der wichtigsten Medienpreise in Deutschland, wurde dieses Jahr unter anderem ein Publikumspreis vergeben. Über das Internet stimmte die Öffentlichkeit über die beliebtesten Pressefotos des Jahres ab.

Platz vier belegte dieses Foto, das angeblich einen Georgier im Südossetien-Krieg vom August 2008 zeigt, der seinen toten Bruder nach einem russischen Bombardement in den Armen hält.

Das Foto soll beim Betrachter Emotionen auslösen, Wut und Fassunglosigkeit wecken. Es ging damals während des kurzen Krieges um die Welt und erschien, zusammen mit ähnlichen Bildern, in fast allen Mainstream-Publikationen weltweit.

Tatsächlich handelt es sich bei dem Bild um eine gezielt inszenierte Fälschung. Der Mann ist nicht tot und bei den Blutspritzern handelt es sich um rote Farbe.

Diese Bilderreihe beweist es.

Außerdem wurde die ARD damals dabei erwischt wie sie ein Interview mit Vladimir Putin im deutschen Fernsehen in massiv zensierter Form ausstrahlte. Putins Aussagen zum Krieg wurden verdreht, viele Fakten einfach unterschlagen und dem Zuschauer wurde ein ganz anderer Standpunkt des russischen Ministerpräsidenten suggeriert. Mehr dazu hier und hier. Wie „angenehm“, dass so eine gezielte Desinformation und Irreführung der Öffentlichkeit durch die ARD auch noch mit GEZ-Gebühren finanziert wird.





Das gläserne Auto

6 04 2009

Quelle: MMNews – 06.04.2009

Totale Kontrolle: Nach dem gläsernen Bankkonto kommt jetzt der gläserne Verkehrsteilnehmer. Eine High-Tech Box im Auto sendet ab 2013 alle Koordinaten an eine Überwachungsstelle. Damit will die EU Unfallzahlen senken und Verkehr steuern. [weiterlesen...]





Massenproteste in Italien ignoriert

6 04 2009

Einer Meldung der französischen Nachrichtenagentur AFP zufolge protestierten am vergangenen Samstag, dem 4. April, „mehrere hunderttausend Menschen“ (!) in Rom gegen die italienische Regierung und deren Maßnahmen gegen die Wirtschaftskrise. Laut Aussagen des italienischen Gewerkschaftsdachverbandes CGIL sollen bis zu 2,7 Millionen Protestler anwesend gewesen sein. Die Polizei sprach immerhin von 200.000 Demonstranten. Vierzig Sonderzüge, 5000 Busse und zwei Schiffe hätten Protestler aus dem ganzen Land nach Rom gebracht.

Die deutschen Massenmedien haben dagegen praktisch nichts darüber berichtet. Natürlich mutet der Zeitpunkt der Proteste in Italien etwas merkwürdig an, da die Berichterstattung in allen Medien noch vom Londoner G20-Gipfel und natürlich dem zeitgleich stattfindenden NATO-Gipfel in Straßburg beherrscht war. Ein Aufmarsch von einigen hunderttausend Demonstranten in der Hauptstadt eines europäischen Landes sollte den großen deutschen Zeitungen, möchte man meinen, aber doch wenigstens eine Meldung wert sein. Offenbar nicht.